Beim Waschen von Textilien aus synthetischen Stoffen werden Mikroplastik Teilchen freigesetzt, die dann in die Umwelt gelangen. Diese Partikel sind so klein, dass sie nicht von den Klärwerken herausgefiltert, sich über den Wasserkreislauf verbreiten und in der gesamten Lebensmittelkette nachgewiesen werden können. Wissenschaftler der Universität Newcastle haben sich in einer Studie dem Problem angenommen. Dabei wurde herausgefunden, dass bei den Schonwaschgängen die meisten Mikrofasern freigesetzt werden. Wenn also synthetische Kleidung gewaschen wird, sollte man den normalen Waschgang benutzen oder aber einen Waschbeutel benutzen um die Mikropartikel aufzufangen. Man könnte auch versuchen „Plastikkleidung“ weitestgehend zu vermeiden und Kleidung aus Naturstoffen wie Baumwolle, Leinen, Wolle usw. zu bevorzugen. Aber auch die Naturstoffe sind in Sachen Naturschutz nicht immer unbedenklich. Gerade konventionell angebaute Baumwolle stellt in den Gebieten der Anbauflächen, durch die dabei eingesetzten großen Mengen an Pestiziden, Düngemittel und auch Wasser, eine große Belastung dar. Baumwolle die biologisch angebaut wird ist weniger schädlich für die Umwelt und es sind keine Rückstände der Pestizide im fertigen Kleidungstück.