Mikroplastik aus der Kleidung

Beim Waschen von Textilien aus synthetischen Stoffen werden Mikroplastik Teilchen freigesetzt, die dann in die Umwelt gelangen. Diese Partikel sind so klein, dass sie nicht von den Klärwerken herausgefiltert, sich über den Wasserkreislauf verbreiten und in der gesamten Lebensmittelkette nachgewiesen werden können. Wissenschaftler der Universität Newcastle haben sich in einer Studie dem Problem angenommen. Dabei wurde herausgefunden, dass bei den Schonwaschgängen die meisten Mikrofasern freigesetzt werden. Wenn also synthetische Kleidung gewaschen wird, sollte man den normalen Waschgang benutzen oder aber einen Waschbeutel benutzen um die Mikropartikel aufzufangen. Man könnte auch versuchen „Plastikkleidung“ weitestgehend zu vermeiden und Kleidung aus Naturstoffen wie Baumwolle, Leinen, Wolle usw. zu bevorzugen. Aber auch die Naturstoffe sind in Sachen Naturschutz nicht immer unbedenklich. Gerade konventionell angebaute Baumwolle stellt in den Gebieten der Anbauflächen, durch die dabei eingesetzten großen Mengen an Pestiziden, Düngemittel und auch Wasser, eine große Belastung dar. Baumwolle die biologisch angebaut wird ist weniger schädlich für die Umwelt und es sind keine Rückstände der Pestizide im fertigen...

Fluorcarbone

Fluorcarbone Fluorkarbone sind eine Gruppe von chemischen Stoffen deren hydrophobe, also wasserabweisende Eigenschaften von vielen namhaften Herstellern genutzt werden zur Produktion von Kleidung, die dadurch besonders dicht halten soll, wie beispielsweise Funktionsjacken, Skihosen, Regenkleidung. Auch in vielen Imprägniermitteln sind PFCs enthalten (perfluorierte Carbone). Bei einer Studie, durchgeführt vom National Institute of Enviromental Health Sciences, wurde nachgewiesen, dass perfluorierte Karbone (PFC) sich sowohl in der Umwelt als auch im menschlichen Organismus extrem langsam abbauen. Sie stehen im Zusammenhang mit der Beeinträchtigung des Immunsystems von Kindern, der Verminderung der Effektivität von Impfungen gegen Tetanus und Diphterie und einem erhöhten Aufkommen von Krebs (siehe auch: https://www.youtube.com/watch?v=a75dAcv8FN0). Bei Versuchen mit Ratten wurden Lebervergrößerung, geringes Geburtsgewicht und reduzierte Fruchtbarkeit in Verbindung mit PFC nachgewiesen. Besonders heimtückisch ist die Tatsache, dass die schädlichen Chemikalien auf den Etiketten der Hersteller nicht deklariert werden müssen. Also alles in allem nicht gerade zu empfehlen. Was wir dagegen sehr empfehlen können, ist, Baumwollstoffe und Leder mit unserem Imprägnierwachs wasserabweisend zu machen. So gelangen keine gefährlichen Chemikalien in die Umwelt und unsere Körper. Wer sich interessiert: Eine sehr informative Studie zu der Thematik hat zum Beispiel Greenpeace in seinem Report „Chemie für jedes Wetter“ herausgegeben: http://www.greenpeace.de/…/20121026_10-Fragen-zu-PFC-in-Out… Schreiben Sie gerne einen Kommentar zu dem Thema, wir freuen uns über jeden...